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Die Red Hocks Kaufering führen mit 301 Zuschauern pro Spiel das Zuschauerranking der 1. Floorball Bundesliga an. Hinsichtlich eines Durchschnitts von 198 ein beachtlicher Vorsprung. In Liga zwei heißt der Krösus Döbeln. Die Ballungsgebiete Berlin, Leipzig und Dresden tragen die roten Laternen und müssen aufholen.

Tatsächlich sagen Zuschauerzahlen, insbesondere ihre Entwicklungen über mehrere Saisons hinweg, viel über die Entwicklung einer Sportart bzw. eines bestimmten Wettbewerbs aus. Nach Jahren eher stiefmütterlichen Umgangs legt der deutsche Floorball-Dachverband wieder verwertbare Zahlen vor.

Das meistbesuchte Spiel der Ligasaison fand am 11. Spieltag statt. Wernigerode gastierte in Weißenfels. 550 Zuschauer. Gähnende Leere indes am 4. Spieltag in Berlin. Die Partie zwischen BAT und Hamburg wollten nur 50 Besucher sehen. Überhaupt legt der Hauptstadtklub die mit Abstand schwächsten Zahlen der 1. Bundesliga vor. Selbst zwölf der sechzehn Zweitlisten locken mehr Zuschauer. Ins Hintertreffen geraten auch die einstigen Bastionen. Wernigerode rutscht in die zweite Tabellenhälfte, die Leipziger Vereine belegen die Plätze acht und neun.

Hinter Primus Kaufering rangieren Weißenfels und in engen Abständen zueinander Chemnitz, Lilienthal und Hamburg. Mit einem Zuschauerdurchschnitt von 198 Zuschauern pro Spiel lässt die 1. Bundesliga dennoch viel Luft nach oben. Die zweite Bundesliga kommt mit 88 Zuschauern nicht einmal auf die Hälfte. Ausbaufähig, zumal Zuschauerzahlen in der Regel eher über- als unterschätzt eingetragen werden.

Durchschnittliche Zuschauerzahl 1. Bundesliga
1. Red Hocks Kaufering – 301
2. UHC Weißenfels – 278
3. Floor Fighters Chemnitz – 234
4. TV Lilienthal – 233
5. ETV Piranhhas Hamburg – 232
6. Red Devils Wernigerode – 197
7. Saalebiber Halle – 181
8. MFBC Leipzig – 141
9. SC DHfK Leipzig – 125
10. BAT Berlin – 60

Durchschnitt: 198
Spiel mit meisten Zuschauern: UHC Weißenfels – Red Devils Wernigerode (550)
Spiel mit wenigsten Zuschauern: BAT Berlin – ETV Hamburg (40)

Spitzenwert in der 2. Bundesliga: Döbeln mit 189,5 Zuschauern. / Foto: UHC Döbeln PR
Spitzenwert in der 2. Bundesliga: Döbeln mit 190 Zuschauern. / Foto: UHC Döbeln PR

Die diesjährige Bestmarke in der 2. Bundesliga stellte Holzbüttgen auf. Gegen Dümpten kamen 225 Zuschauer. Den Minusrekord aller Bundesligen gab’s in Dresden. 20 Zuschauer bei der Partie zwischen dem USV und Konstanz.

Mit Döbeln, Holzbüttgen, Kiel, Schriesheim, Bremen und Bonn knacken aber ganze sechs Vereine regelmäßig die 100er-Marke. Erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen Nord, Ost, Süd und West sind nicht zu erkennen.

Durchschnittliche Zuschauerzahl 2. Bundesliga
UHC Döbeln – 190
DJK Holzbüttgen – 140
KFK Kiel – 110
TV Schriesheim – 110
TV Eiche Horn Bremen – 109
Dragons Bonn – 106
TSV Neuwittenbek – 93
Dümptener Füchse – 90
Blau-Weil Schenefeld – 87
Black Lions Landsberg – 78
Floorball Tigers Magdeburg – 69
Igels Dresden – 62
Hannover 96 – 49
USV TU Dresden – 48
Westfälischer Floorball Club – 39
PTSV Konstanz – 34

Durchschnitt: 88
Spiel mit meisten Zuschauern: DJK Holzbüttgen – Dümptener Füchse (225)
Spiel mit wenigsten Zuschauern: USV Dresden – Lakers Konstanz (20)

Quelle: Floorball-Verband Deutschland e.V.

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