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Trotz aller Teamleistungen machten auch dieses Jahr einige Spitzenkräfte auf sich aufmerksam. Es war nicht einfach, sechs Wunderkinder herauszupicken, aber wozu studiert unser Prakti auch sonst Provinzialrömische Archäologie auf Lehramt. Wer sucht, der findet. Unserer Allstars 2016.

Tor: Nils Hallerstede (TV Lilienthal)
Starke Leistungen brachte der Nationalspieler schon immer. Weil es Lilienthals Abwehrspieler dieses Jahr aber ebenso ernst mit der Defensivarbeit nahmen wie Hallerstede, vernaschten die Wölfe fast die komplette Konkurrenz. Perfekte Form fürs WM-Jahr.

Abwehr: Fritz Herrmann (ETV Piranhhas Hamburg)
Im Schatten der strauchelnden Hamburger spielte Herrmann seine vielleicht beste Saison. Er war es, der den ansonsten zahnlosen Piranhhas das notwendige Quäntchen Druck aus der zweiten Reihe verlieh.

Abwehr: Fabio Witte (BAT Berlin)
Sichere Pässe und scharfe Distanzschüsse. Berlins Kapitän Witte übernahm nach dem Abgang wichtiger Leistungsträger Verantwortung und steuerte aus der Defensive heraus die Geschicke der Hauptstädter. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Aufsteiger des Jahres.

Herrmann macht die Beine breit und hält trotzdem dicht. / Foto: MFBC PR
Herrmann macht die Beine breit und hält trotzdem dicht. / Foto: MFBC PR

Center: Jarmo Eskelinen (UHC Weißenfels)
51 Vorlagen in 18 Spielen. 51 Vorlagen in 18 Spielen. 51 Vorlagen in 18 Spielen. Ok, jetzt glauben wir’s. Eskelinen war Kreativdirektor in Weißenfels (gibt nicht viele davon) und bescherte dem ansonsten brutal effizienten Spiel der Weißenfelser etwas wunderbar künstlerisches.

Flügel: Janos Bröker (TV Lilienthal)
Sieben der acht produktivsten Spieler der Liga besitzen einen finnischen Pass. Auf Platz drei der einsame Wolf Janos Bröker. Der Nationalspieler war als Lilienthals Torgarant einer der wichtigsten Gründe, warum der TVL als einziges Team Krösus Weißenfels wirklich fordern konnte.

Flügel: Anssi Soini (UHC Weißenfels)
Der Topscorer der Liga beschränkte sich aufs Tore schießen und verbuchte davon satte 60 Stück. Soinis Treffsicherheit war tatsächlich herausragend. Wenn der UHC ausnahmsweise leicht ins Stocken kam (weil Eskelinen in der Kabine gerade einen Botticelli nachzeichnete), schüttelte Soini einfach paar Treffer aus dem Ärmel.

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